DIE PROVENCE - Gärten & Kunst im Land des Lichts
26.05. - 02.06.2018


In der Provence erregen sich die Sinne.
Die Hand wird gewandter, das Auge klarer, der Verstand schärfer
Vincent van Gogh


Eine Gartenreise in die Provence ist auch eine Reise für die Sinne. Das intensive Licht des Südens
verleiht den unterschiedlichen Landschaften eine besondere Atmosphäre. Weite Lavendelfelder,
Olivenhaine und Weinberge prägen die Jahrhunderte alte Kulturlandschaft. Verträumte Dörfer
mit Platanen gesäumten Plätzen laden zum Verweilen ein. Farbenfrohe Märkte locken mit ihren
provenzalischen Produkten und in der Luft liegt der Duft von Rosmarin, Thymian, Majoran und
wildem Fenchel. In dieser zauberhaften Natur entstanden herrliche Gärten, von preisgekrönten
Parkanlagen bis hin zu gepflegten Privatgärten.
Namhafte Künstler verewigten die Provence in Ihren Meisterwerken. Lassen Sie sich verzaubern
von einer Landschaft die in den Farben van Goghs und Cézannes gemalt zu sein scheint.


26.05.18   Flug nach Marseille
Linienflug nach Marseille und Transfer zu Ihrem Hotel in Isle-sur-la-Sorgue. Die Stadt liegt am Ufer des Flusses
Sorgue. Zahlreiche kleine Brücken über den Kanälen und alte Wasserräder prägen das Stadtbild. Heute ist Isle
sur-la-Sorgue das Zentrum des provenzalischen Antiquitätenhandels.

27.05.18   Prieuré de Salagon & Roussillon
In der östlichen Provence in der Nähe des kleinen Dorfes Mane liegt die Prieuré de Salagon, eine ehemalige
Benediktinerabtei aus dem 12. Jh. Seit 1981 beherbergt sie ein Museum der Traditionen in der Haute Provence.
Die Gärten von Salagon gehen zurück auf den Ethnobotaniker und Schriftsteller Pierre Lieutaghi. Sie umfassen
fünf verschiedene Themengärten wie den mittelalterlichen Garten, den Duftgarten und den modernen Garten in
denen mehr als 600 verschiedene Gewürz- und Heilpflanzen gedeihen. - Die Farben des Ocker haben das
Bergstädtchen Roussillon berühmt gemacht. Wo einst die Ockerindustrie florierte, beeindruckt die Landschaft in
den unterschiedlichsten Ockerfarben - von goldgelb bis hin zu leuchtendem Rot. Herrlich ist der Kontrast zum
Grün der bewaldeten Hügel. Auch die Häuser von Roussillon leuchten in allen Schattierung des Ocker. Eine
kleine Wanderung führt vorbei an den bizarren Ockerfelsen der alten Steinbrüche.

28.05.18   Gärten des Lubéron - Jardin de la Louve & Val Joanis
Im malerischen Städtchen Bonnieux schuf Nicole de Vésian, ehemalige Textildesignerin bei Hermès, einen
besonderen Garten, den 'Jardin de la Louve', der sich nahtlos in die provenzalische Landschaft einfügt. Er
besticht durch seine Terrassen und die pflanzlichen Skulpturen, die durch akkurates Zurückschneiden der
Pflanzen entstehen. Lieblingsfarben von Nicole de Vésian waren Grau und Grün, ihre Lieblingsgewächse
Lavendel, Thymian, Rosmarin, Salbei und Heiligenkraut. Leider ist Nicole de Vésian inzwischen verstorben. Die
heutige Besitzerin sieht sich als Bewahrerin des Gartens und ist stets darauf bedacht die Vorstellungen seiner
Schöpferin zu erhalten.
Inmitten von Weinbergen liegt das Château Val Joanis, seit 1978 im Besitz der Familie Chancel. Die Gärten ließ
Cécile Chancel nach dem Vorbild der Gärten des 18.Jh. anlegen. Auf der oberen der drei Terrassen entstand der
Küchengarten mit einem Gemisch aus Gemüse und üppiger Blumenpracht. Die zweite Terrasse ist den Blumen
gewidmet, darunter hauptsächlich den Rosen. Die dritte ist geschmückt mit akkurat beschnittenen
Buchsbäumen, Ziersträuchern und Obstbäumen. - Das 1148 gegründete Zisterzienserkloster Sénanque liegt
malerisch inmitten von langgestreckten Lavendelfeldern. Die schlichten Formen ohne große Ausschmückungen
verleihen ihr eine Atmosphäre der Harmonie und des Friedens. Seit 1988 leben hier wieder Zisterziensermönche.

29.05.18   Die Bambouseraie de Prafance & Uzès
Durch die landschaftlich schönen Cevennen geht die Fahrt zur Bambouseraie de Prafance - ein einzigartiges
Erlebnis. Im Jahr 1855 begann Eugene Mazèl mit der Anlage dieses außergewöhnlichen Gartens und ließ
Bambus aus Asien hier anpflanzen. Mehr als 200 Bambus Varianten sind es inzwischen. Daneben gibt es
unzählige andere Pflanzengattungen zu entdecken, darunter Kamelien, Ahorn, einen Taschentuchbaum,
japanische Hinoki Zypressen und Sicheltannen. Das idyllische Laotische Dorf wurde komplett aus Bambus
gebaut. Umgeben wird es von Palmen, Bananenstauden und Zieringwer. - In einer typischen Garrigue-
Landschaft liegt Uzès. Alte Gassen, gesäumt von gut erhaltenen Herrenhäusern aus dem 17. und 18. Jh., führen
zu dem versteckt hinter Mauern liegenden Jardin Médiéval - dem mittelalterlichen Garten. Hier wächst im
Hortus, dem Gemüsegarten, das was es auch bereits im Mittelalter gab und von dem uns vieles unbekannt ist -
darunter Pastinaken, Zuckerwurzel, Meerkohl und Guter Heinrich (Wilder Spinat) Auch im Kräutergarten
gedeihen die Pflanzen, die bereits in der mittelalterlichen Küche genutzt wurden.

30.05.18   Saint Rémy de Provence & seine Gärten Van Gogh
Am Morgen steht ein weiterer schöner Privatgarten auf dem Programm, der Jardin du Vallon de Raget. In einer
alten Olivenplantage liegt das typisch provenzalische Herrenhaus, dessen Garten zu einem Spaziergang durch
die mediterrane Pflanzenwelt einlädt. - Die Fahrt zum Felsennest Les Baux’gehört zu den schönsten Routen der
Provence. Das verlassene, mittelalterliche Dorf liegt auf einem Felsenrücken und der Blick reicht bis Arles und
zur Camargue. Einst war Les Baux Sitz der mächtigsten Adelsgeschlechter der Provence und Treffpunkt der
Troubadoure. - Malerisch präsentiert sich das Städtchen St. Remy, mit seinen Platanenalleen, schmucken
Altbauten, schattigen Plätzen und blumengeschmückten Gassen. Hier wurde im Jahr 1507 Nostradamus
geboren. Immer Mittwochs ist der provenzalische Markt ein beliebter Treffpunkt. - Etwas südlich liegt das alte
Kloster St.-Paul-de-Mausole. Seit 1807 beherbergt es eine Nervenheilanstalt, in der Vinvent van Gogh von Mai
1889 bis Mai 1890 lebte. Dieses Jahr gehörte zu seiner fruchtbarsten Schaffensphase und es entstanden
zahlreiche Zeichnungen und Ölgemälde, darunter seine berühmten Iris-Bilder und die Sternennacht. Nur 2
Monate nachdem er St-Paul-de-Mausole verlassen hatte, starb van Gogh nach einer sich selbst zugefügten
Schussverletzung. Besonders schön ist der Kreuzgang mit seinen romanischen Bögen durch die man auf die
Blumenbeete im Innenhof blickt.

31.05.18   Avignon/ Villeneuve-les-Avignon & Châteauneuf du Pape
Am linken Ufer der Rhone liegt Avignon. Beherrscht wird die Silhouette der Stadt vom mächtigen, mehrmals
erweiterten Papstpalast. Vom Park Rocher des Doms hat man einen herrlichen Blick auf die Rhone und die
berühmte Brücke Pont St.-Benezet. „Sur le Pont d’Avignon l’on y danse......“ , wer kennt nicht dieses alte Lied -
getanzt wurde hier wirklich, aber unter der Brücke in den Lokalen die sich damals auf einer kleinen Insel
befanden. Werfen Sie beim Stadtrundgang einen Blick auf die 'Botanische Wand' der Markthalle. Auf 600 qm ist
sie bepflanzt mit zahlreichen Pflanzenarten wie Zwergkoniferen, Zistrosen, Sonnenröschen, Salbei u.v.m.. - Auf
dem gegenüberliegenden Ufer der Rhone liegt Villeneuve-les-Avignon. Auf dem Hügel über der Stadt erhebt sich
das Fort St.-Andre, eine mächtige Zitadelle. Die zu der einst bedeutenden Benediktinerabtei gehörenden Gärten
zählen zu den 100 schönsten Frankreichs. So gibt es u.a. einen herrlichen Terrassengarten nach italienischem
Vorbild. Hohe Zypressen bilden den Hintergrund für die von niedrigen Hecken aus Heiligenkraut gesäumten
Rosenbeete. Klassische Säulen tragen eine Pergola bewachsen mit Glyzinien, gelben Kletterrosen und
blauvioletten Prunkwinden. - Nach diesem Besuch ist das nächste Zeil Châteauneuf du Pape, die einstige
Sommerresidenz der Päpste, wo eine Weinprobe den Tag beendet.

01.06.18   Aix-en-Provence & das Atelier Paul Cézannes
Aix-en-Provence, Stadt von Cézanne und Mirabeau, gilt als geistiger Mittelpunkt der Provence. Zentrum ist der
mit Platanen bestandene Cours Mirabeau mit Springbrunnen, Straßencafes und imposanten Häuserfronten. Ein
geometrisch angelegter Barockgarten umgibt den Pavillon Vendome.
Im Stockwerk eines Landhauses außerhalb der Stadt befindet sich das Atelier Cézannes. Das Museum ist dem
Leben und der Arbeit von Paul Cézannes gewidmet. Von 1902 bis zu seinem Tod im Jahr 1906 war hier sein
Arbeitsplatz. Zu seinen Lieblingsmotiven gehörte die Landschaft des östlich von Aix gelegenen Höhenzuges
Montagne Sainte-Victoire, den er auch aus dem Fenster seines Ateliers sehen konnte. Seine Staffelei und seine
Farben befinden sich noch an dem Platz an dem Meisterwerke entstanden wie 'Les Grandes Baigneuse' (Die
großen Badenden) und La Femme à la Cafetiere (Frau mit Kaffeekanne)
Eine Kastanienallee führt zu den südlich von Aix-en-Provence gelegenen Gärten Jardins d'Albertas. Seit ihrer
Gründung 1640 sind sie im Besitz der Familie Albertas und ein Zeugnis für die Gartenkunst des 17.Jahrhunderts.
Zahlreiche Skulpturen und Wasserbassins mit Fontänen schmücken die weitläufige Parkanlage.Eigentlich sollte
dieser Park ein Schloss umgeben, dieses wurde jedoch nie gebaut.

02.06.18   Arles & Rückflug
Nördlich der Camargue gelegen blickt Arles auf eine glanzvolle Vergangenheit zurück. Zahlreiche römische
Bauwerke, mittelalterliche Kirchen und reiche Kunstschätze erzählen davon. Bummeln Sie über den farbenfrohen
Wochenmarkt und lassen Sie sich von dem riesigen Angebot der regionalen Produkte begeistern. - Im Winter
1988 kam Vincent van Gogh nach Arles, auf der Suche nach der südlichen Sonne und dem besonderen Licht. Er
verewigte die Stadt in zahlreichen seiner Gemälde. Nach seinem Streit mit Paul Gauguin, bei dem er sich das
linke Ohr abschnitt, wurde er m Hospital von Arles behandelt. Heute beherbergt es das Kulturzentrum, Espace
van Gogh. Der Innenhof wurde nach Beschreibungen und Bildern van Goghs umgestaltet und bepflanzt.


Reisepreis: € 2.190           Einzelzimmerzuschlag: € 340

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflug ab/ bis Frankfurt nach Marseille
  • Gebühren & Steuern
  • 7 Ü/HP im Hotel Domaine de la Petite Isle ****
  • Ausflugsprogramm
  • Eintrittsgelder
  • Weinprobe
  • Reiseführer (pro Zimmer)
  • Gesetzlicher Reisepreis-Sicherungsschein
  • Deutschsprachige Reiseleitung bei den Ausflügen
  • Botanische Begleitung  Sabine Rusch


Innerdeutsche Anschlussflüge € 65 - zzgl. Steuern & Gebühren in Höhe von ca. € 65
Flüge von Österreich und der Schweiz auf Anfrage
Rail & Fly Fahrkarte 2. Klasse € 64


Sabine Rusch - nach der Gärtnerausbildung schloss sich das Studium zum Gartenbauingenieur an. 25 Jahre
arbeitete sie im Botanischen Garten der Universität Hamburg. Seit über 15 Jahren begleitet die ehemalige
Technische Leiterin des Botanischen Gartens Hamburg Reisegruppen als botanische Reiseleitung, die sie
mehrmals nach China, Südostasien, Vietnam, Kambodscha, an die Cote d´Azur, auf die Azoren, nach Madeira
sowie auf die Kanalinseln führten. Nach verschiedenen Aufenthalten in Malaysia und anderen Ländern
Südostasiens fasziniert sie besonders die tropische Pflanzenwelt. Sie organisiert und leitet Führungen, Seminare
und Vorträge zu den Themen der Pflanzenwelt.

Ihr Hotel (vorbeh. Änderung)
Hotel Domaine de la Petite Isle **** am Stadtrand von L'Isle-sur-la Sorgue (ca. 1,5 km zum Zentrum)
inmitten einer Parkanlage, die an das Flüsschen Sorgue grenzt. Es gibt ein Restaurant mit Terrasse, Bar/
Lounge und 2 Außenpools. Die 90 klimatisierten Zimmer verfügen über Bad, SAT-TV, Tee- und
Kaffeezubereiter, WLAN

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