Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt Laotse

Portugal 2017
Die Azoren - Gärten im Atlantik    13.07. - 20.07.2017

Ein Hoch über den Azoren beeinflusst das Wetter in ganz Europa, bringt Sonnenschein und milde Meeresluft.....

Mitten im Atlantik liegen die Inseln der Azoren - neun eigene Welten und wahre Paradiese für Naturliebhaber, die darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden. Vielfältig sind die grandiosen Landschaftsbilder mit Kraterseen von atemberaubender Schönheit und bizarren Vulkankegeln. Vom Golfstrom klimatisch begünstigt gedeihen exotische Pflanzen und bunte Blumen und auf den fruchtbaren Vulkanböden wachsen Ananas, Wein und Tee. Unbeschreiblich ist der Anblick der blühenden Hortensien. Ihre volle Pracht zeigen sie im Juli und August, wenn sich ihre Blüten in den verschiedensten Blautönen, aber auch in lila und weiß öffnen.

Botanische Begleitung: Sabine Rusch

Reisepreis:
€ 2.050
Einzelzimmerzuschlag:
€ 480

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Zuschlag für Rail & Fly € 50

Der Reiseverlauf im Überblick

13.07.17Flug nach Horta

Flug von Frankfurt über Ponta Delgada nach Horta auf der Insel Faial.

14.07.17Faial - die ‚blaue Insel’

Ihren Namen verdankt die Insel dem endemischen bis zu 20 hohen Gagelbaum ‚myrica faya’ und den unzähligen blau blühenden Hortensien. In dichten, endlos wirkenden Hecken durchziehen sie die Insel. Der charmanten Inselhauptstadt Horta verleiht der Yachthafen internationales Flair. Seit jeher war er Rastplatz auf Seereisen zwischen Europa und Amerika. - Sie besuchen den Parque do Capelo, in dem eine Vielzahl endemischer Gewächse gedeiht. Die Westspitze von Faial verdeutlicht lebendige Vulkangeschichte. Hier wuchs die Insel nach dem letzten Ausbruch des Vulkanes Capelinhos im Jahr 1957/58 um 2,5 qkm. Beeindruckend ist die Kraterwelt der Caldeira. Rund um den riesigen Krater wachsen Hortensien, Zedern, Myrthen, Farne und Moose. Im fruchtbaren Tal von Flamengos liegt der Botanische Garten. Dank der günstigen Lage gedeiht hier das breite Spektrum der Pflanzenwelt der gesamten Inselgruppe. Er bietet Lebensraum für seltene endemische und besonders gefährdete Pflanzen. Prächtige Hecken trennen die einzelnen Gartenbereiche und schützen zugleich vor dem salzhaltigen Wind, der vom Meer herüberweht.

15.07.17Pico - Auf den Spuren der Walfänger

Die Fähre bringt Sie in 30 Minuten auf die kleine Insel Pico, ein wahres Naturparadies. Im Inselinneren erhebt sich majestätisch der höchste Berg Portugals, der 2351 m hohe Pico. Eingebettet in das Grün der Weinberge erstrecken sich kleine Ortschaften mit typischen, aus schwarzen Lavablöcken erbauten Häusern, immer geschmückt mit Blumen. Auf den Lavaböden wächst, geschützt von niedrigen Mauern, ein traditionsreicher Wein. Einen Einblick in die einheimische Pflanzenwelt erhalten Sie in dem kleinen, liebevoll angelegten Garten der ‚Quinta das Rosas‘ und im Parque do Misterio da Prainha. In Lajes erinnert das Walmuseum an die Zeit, als der Walfang ein wichtiger Broterwerb für die Bewohner war. In einer kleinen Käserei probieren Sie den Käse der Insel, bevor es zurück geht nach Horta.

16.07.17Von Horta nach Sao Miguel

Heute Fliegen Sie von Horta nach Ponta Delgada auf der Insel Sao Miguel. Üppiges Grün verleiht ihr den Namen ‚Ilha Verde’ - die grüne Insel. Sie ist die größte und landschaftlich abwechslungsreichste Insel und bietet alle Facetten des Archipels – Kraterseen, dichte Wälder, Naturschwimmbäder und hübsche kleine Städte. Auf den fruchtbaren Böden gedeihen Mais, Hülsenfrüchte, Tabak, Wein und Ananas. Ponta Delgada, die Hauptstadt des Azoren-Archipels hat sich von einem Fischerdorf zu einer lebendigen Stadt entwickelt. Der private José do Canto Park sowie der Stadtgarten Antonio Borges mit seinem uralten Baumbestand und dem mächtigen Wurzelwerk des indischen Gummibaumes, gelten als ’grüne Lungen’ der Stadt. Am späten Nachmittag erreichen Sie das Hotel Terra Nostra.

17.07.17Das Tal von Furnas

In Serpentinen schlängelt sich die Straße durch einen Wald mit Araukarien und Sicheltannen in das beeindruckende Tal von Furnas, einen 6,5 km großen Krater, der von zerklüfteten Felsen umgeben ist. Es gleicht einem einzigen üppigen Garten. Hier hat die vulkanische Vergangenheit der Insel deutlich ihre Spuren hinterlassen. Heiße Schwefelquellen zischen aus Erdspalten und die Dampfsäulen steigen bis 20 Meter hoch. Sie zeugen davon, dass die Kräfte der Natur noch immer tätig sind. Bei einer Wanderung um den See Lagoa das Furnas entdecken Sie die interessante Flora. Das Mittagessen bietet Ihnen eine kulinarische Spezialität, den typischen Eintopf ‚Cozido‘. Er wird bei 100 Grad ca. 4-5 Stunden in der Erde gegart. Am Nachmittag besuchen Sie den neben Ihrem Hotel gelegenen herrlichen Terra Nostra Park. In dieser weitläufigen Anlage dominieren neben tropischen und subtropischen Pflanzen prachtvolle Bäume wie Steineichen, Araukarien, Eukalyptus, Tulpenbäume, japanische Zedern, Ginkgos und ein Mammutbaum. Typische Sicheltannen und baumgroße Farne säumen die Wege, die entlang der Teiche und Kanäle durch diesen einzigartigen Garten führen. An den vulkanischen Ursprung der Insel erinnern hier das von heißen Quellen gespeiste Thermalbecken und der aus Erdlöchern aufsteigende Dampf.

18.07.17Unbekannte Ostküste

Ein beeindruckendes Bild vermittelt der Osten der Insel mit herrlichen Aussichtspunkten, hohen Bergen, tiefen von Flüssen durchzogenen Tälern und weißen Dörfern als Kontrast zu dem Grün der Natur. Die Region wird von den Einheimischen auch als ‚Decima Ilha’, die zehnte Insel, bezeichnet. Es drängt sich das Gefühl auf, am Ende der Welt zu sein, und hinter jeder der Kurven, die Sie umfahren, wechselt das Panorama. Der erst Halt ist am Aussichtspunkt Salto do Cavaio mit einem herrlichen Blick über Furnas und das Tal von Povocao. In der üppigen Vegetation rund um das Städtchen Nordeste blüht es überall. Interessant ist der Besuch im Volkskundemuseum, das von der Landwirtschaft in früheren Zeiten erzählt. Genießen Sie bei einem Picknick den unvergesslichen Ausblick vom Miradouro da Ponta da Madrugada. Die Rückfahrt führt über Povoacao, wo die ersten Siedler der Insel sich im 15. Jahrhundert niederließen. Die Einwohner leben direkt am Meer oder auf einer der sieben Höhenrücken oberhalb des Zentrums. Eine historische Mühle aus dem 19. Jh. beherbergt heute das Weizen-museum. Bis auf das alte Wasserrad, das einst die Spreu vom Weizen trennte, ist alles im Originalzustand erhalten.

19.07.17Sete Cidades - geheimnisvolle Kraterseen

Der Tag beginnt mit dem Besuch von ‚Cha Gorreana’, Europas einziger und letzter Teeplantage. Wie in einem Museum werden hier mit uralten Maschinen pro Jahr 30-40 Tonnen Tee gewonnen. Den so genannten ‚Königsblick der Azoren’, den Blick auf die beiden Kraterseen Lagoa Verde und Lagoa Azul bietet der Miradouro de Vista do Rei. Vorbei an hübschen Dörfern und abwechslungsreichen Küsten geht es in die faszinierende Vulkan- und Seenlandschaft von ‚Sete Cidades‘ (Kessel der sieben Städte), wo nach einer Sage sieben Städte versunken sind. Der Blick auf den tief abfallenden, von Lorbeerwald und dichtem Farn bewachsenen Krater ist unvergesslich. Im Krater schimmern die Zwillingsseen - einer grün, einer blau. Daneben liegt ein kleiner botanischer Garten. In den Gewächshäusern einer Ananasplantage können Sie die verschiedenen Wachstums-phasen dieser schmackhaften Frucht verfolgen. Weiterfahrt nach Ponta Delgada, wo Sie die letzte Nacht verbringen.

20.07.17Rückflug nach Frankfurt

Rückflug nach Frankfurt

Ausführlicher Reiseverlauf (63,66 KB)

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Bemerkungen / Wichtiges:

Ihre Hotels (vorbeh. Änderungen):

Impressionen

Azoren
Azoren
Girlandenblume
Girlandenblume
Hafen von Horta 2010
Hafen von Horta 2010
Im Terra Nostra Park
Im Terra Nostra Park