Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt Laotse
Ein Hoch über den Azoren beeinflusst das Wetter in ganz Europa, bringt Sonnenschein und milde Meeresluft ...
Mitten im Atlantik liegen die Inseln der Azoren -
neun eigene Welten und wahre Paradiese für Naturliebhaber, die darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden. Vielfältig sind die grandiosen Landschaftsbilder mit Kraterseen von atemberaubender Schönheit und bizarren Vulkankegeln.
Vom Golfstrom klimatisch begünstigt gedeihen exotische Pflanzen und bunte Blumen und auf den fruchtbaren Vulkanböden wachsen Ananas, Wein und Tee. Unbeschreiblich ist der Anblick der blühenden Hortensien, die Ihre Gartenreise und Naturreise auf die Azoren zu einem besonderen Erlebnis machen. In voller Pracht stehen die Hortensien im Juli und August, wenn sich die Blüten in den verschiedensten Blautönen, aber auch in lila und weiß öffnen.
Botanische Reiseleitung: Ditmar Breimhorst
Ausflug WHALE WATCHING (fakultativ) € 60,00
Linienflug über Lissabon nach Horta auf der Insel Faial.
Ihren Namen verdankt die Insel dem endemischen bis zu 20 hohen Gagelbaum ‚myrica faya’ und den unzähligen blau blühenden Hortensien. In dichten, schier endlos wirkenden Hecken durchziehen sie die Insel. Der charmanten Inselhauptstadt Horta verleiht der Yachthafen internationales Flair. Seit jeher war er Rastplatz auf Seereisen zwischen Europa und Amerika. - Sie besuchen den Parque do Capelo, in dem eine Vielzahl endemischer Gewächse gedeiht. Die Westspitze von Faial verdeutlicht lebendige Vulkangeschichte. Hier wuchs die Insel nach dem letzten Ausbruch des Vulkanes Capelinhos im Jahr 1957/58 um 2,5 qkm. Beeindruckend ist die Kraterwelt der Caldeira. Rund um den riesigen Krater wachsen Hortensien, Zedern, Myrthen, Farne und Moose. Im fruchtbaren Tal von Flamengos erwarten Sie der Botanische Garten und die vielfältige Pflanzenwelt der gesamten Azoren.
Die Fähre bringt Sie in 30 Minuten auf die kleine Insel Pico, ein wahres Naturparadies. Im Inselinneren erhebt sich majestätisch der höchste Berg Portugals, der 2351 m hohe Pico. Eingebettet in das Grün der Weinberge erstrecken sich kleine Ortschaften mit typischen, aus schwarzen Lavablöcken erbauten Häusern, immer geschmückt mit Blumen. Auf den Lavaböden wächst, geschützt von niedrigen Mauern, ein traditionsreicher Wein. Einen Einblick in die einheimische Pflanzenwelt erhalten Sie in dem kleinen, liebevoll angelegten Garten der ‚Quinta das Rosas‘ und im Parque do Misterio da Prainha. In Lajes erinnert das Walmuseum an die Zeit, als der Walfang ein wichtiger Broterwerb für die Bewohner war.
Üppiges Grün verleiht Sao Miguel den Namen ‚Ilha Verde’ - die grüne Insel. Auf den fruchtbaren Böden gedeihen Mais, Hülsenfrüchte, Tabak, Wein und Ananas. Ponta Delgada, die Hauptstadt des Azoren-Archipels hat sich von einem Fischerdorf zu einer lebendigen Stadt entwickelt. Der private José do Canto Park sowie der Stadtgarten Antonio Borges mit seinem uralten Baumbestand und dem mächtigen Wurzelwerk des indischen Gummibaumes, gelten als ’grüne Lungen’ der Stadt. Am späten Nachmittag erreichen Sie das Hotel Terra Nostra. Abhängig von den Flugzeiten besteht heute die Möglichkeit zu einem fakultativen Ausflug ‚Whale Watching’.
In Serpentinen schlängelt sich die Straße durch einen Wald mit Araukarien und Sicheltannen in das beeindruckende Tal von Furnas, einen 6,5 km großen Krater, der von zerklüfteten Felsen umgeben ist. Es gleicht einem einzigen üppigen Garten. Hier hat die vulkanische Vergangenheit der Insel deutlich ihre Spuren hinterlassen. Heiße Schwefelquellen zischen aus Erdspalten und die Dampfsäulen steigen bis 20 Meter hoch. Sie zeugen davon, dass die Kräfte der Natur noch immer tätig sind. Bei einer Wanderung um den See Lagoa das Furnas entdecken Sie die interessante Flora. Das Mittagessen bietet Ihnen eine kulinarische Spezialität, den typischen Eintopf ‚Cozido‘. Er wird bei 100 Grad ca. 4-5 Stunden in der Erde gegart. Am Nachmittag besuchen Sie den neben Ihrem Hotel gelegenen herrlichen Terra Nostra Park. In dieser weitläufigen Anlage dominieren neben tropischen und subtropischen Pflanzen prachtvolle Bäume wie Steineichen, Araukarien, Eukalyptus, Tulpenbäume, japanische Zedern, Gingkos und ein Mammutbaum. Typische Sicheltannen und baumgroße Farne säumen die Wege, die entlang der Teiche und Kanäle durch diesen einzigartigen Garten führen. An den vulkanischen Ursprung der Insel erinnern hier das von heißen Quellen gespeiste Thermalbecken und der aus Erdlöchern aufsteigende Dampf.
Der Tag beginnt mit dem Besuch von ‚Cha Gorreana’, Europas einziger und letzter Teeplantage. Wie in einem Museum werden hier mit uralten Maschinen pro Jahr 30-40 Tonnen Tee gewonnen. Vorbei an hübschen Dörfern und abwechslungsreichen Küsten geht es in die faszinierende Vulkan- und Seenlandschaft von ‚Sete Cidades‘ (Kessel der 7 Städte), wo nach einer Sage 7 Städte versunken sind. Der Blick auf den tief abfallenden, von Lorbeerwald und dichtem Farn bewachsenen Krater ist unvergesslich. Im Krater schimmern die Zwillingsseen - einer grün, einer blau. Daneben liegt ein kleiner botanischer Garten. In den Gewächshäusern einer Ananasplantage können Sie die verschiedenen Wachstumsphasen dieser schmackhaften Frucht verfolgen.
Ein beeindruckendes Bild vermittelt der Osten der Insel mit herrlichen Aussichtspunkten, hohen Bergen, tiefen von Flüssen durchzogenen Tälern und weißen Dörfern als Kontrast zu dem Grün der Natur. Die Region wird von den Einheimischen auch als ‚Decima Ilha’, die zehnte Insel, bezeichnet. Es drängt sich das Gefühl auf, am Ende der Welt zu sein, und hinter jeder der Kurven, die Sie umfahren, wechselt das Panorama. Interessant ist der Besuch im Volkskundemuseum. Genießen Sie bei einem gemütlichen Picknick den unvergesslichen Ausblick vom Miradouro da Ponta da Madrugada.
Ausführlicher Reiseverlauf (55,85 KB)
Hotels (vorbehaltlich Änderungen):