Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt Laotse

Gartenerlebnisse an der CÔte d’Azur - Perle SÜdfrankreichs

"Hier ist die Luft von feinem Mandarinengeruch erfüllt - mit einem Hauch von Muskat"
Katherine Mansfield über Menton

Die von der Sonne verwöhnte Cote d’Azur lädt mit ihren zauberhaften Gärten und Parkanlagen zu einer Gartenreise und Naturreise geradezu ein. Sie lockt mit mediterraner Flora und den Einflüssen berühmter englischer Gartengestalter, die hier wahre Paradiese schufen. Viele dieser Gärten sind noch immer im Privatbesitz und nur schwierig zu besuchen. Abwechslungsreich sind auch die Landschaftsbilder entlang der azurblauen Küste und im grünen, bergigen Hinterland.

Botanische Begleitung: Sabine Rusch

Reisepreis:
€ 1.979,00
Einzelzimmerzuschlag:
€ 249,00

Eingeschlossene Leistungen:

Weitere Flughäfen auf Anfrage

Der Reiseverlauf im Überblick

28.04.12 Flug nach Nizza

In Nizza besuchen Sie den Phoenix-Park mit seinen rund 20 Themengärten. Menton, kurz vor der italienischen Grenze gelegen, erwartet Sie mit außergewöhnlich mildem Klima und einer charmanten Altstadt. 4 Übernachtungen in Menton

29.04.12 Englische Gartenparadiese in Menton

Riesige Agaven begrüßen den Besucher am Eingang des botanischen Gartens Val Rahmeh. Er zeigt das gesamte Spektrum der Mittelmeerflora aber auch Pflanzenraritäten aus der ganzen Welt, darunter das seltene Exemplar des ‚Sophora Toromiro’, der mystische Baum der Osterinsel. - Seit 1915 ist der Privatgarten Clos du Peyronnet im Besitz der Familie Waterfield. Der jetzige Hausherr Sir William Waterfield gilt als letzter englischer Gärtner alter Tradition. Fast dschungelartig wirkt der Garten, in dem man überall auf dichtes Grün trifft, auf hoch gewachsene Bäume und eine wahre Blütenfülle. Den Park Serre de la Madonne schuf der berühmte englische Gartenplaner Sir Lawrence Johnston. Reich ist die Sammlung seltener Pflanzen und alter Baumriesen. Am Fuß einer immergrünen Magnolie aus China pflanzte Johnston eine rosafarbene Rose, die inzwischen mit ihren armdicken Trieben und Blüten bis in die oberen Wipfel reicht

30.04.12 Maria Serena & der Giardino Botanici Hanbury

Im Garten der Villa Maria Serena gedeihen tropische und subtropische Pflanzen, ein besonders prachtvoller Drachenbaum und eine reiche Palmen- und Cycas-Sammlung. In den nur wenige Kilometer hinter der italienischen Grenze gelegenen Giardini Botanici Hanbury verwirklichten der Engländer Sir Thomas Hanbury und sein Bruder Daniel ihren Traum von einem Garten der 5 Kontinente. Herrlich ist die Lage auf einer zum Meer abfallenden Anhöhe und außergewöhnlich die Bepflanzung mit ihrem botanischen Reichtum. Bedeutend sind die Sammlungen von Kreuzreben, Engelstrompeten, Zistrosen, Salbei, Päonien und Rosen. Exotische Bäume wie Eukalyptusarten, Eisenholzbäume, Akazien und Myrtenheide sind über das gesamte Areal verteilt.

01.05.12 Exotische Paradiese im Fürstentum Monaco

Der an einem Steilhang über Monaco angelegte Jardin Exotique erfreut mit Kakteen und Sukkulenten sowie einem herrlichen Panoramablick über das Fürstentum. Dank der idealen Wachstumsbedingungen haben die exotischen Gewächse zum Teil enorme Größen erreicht und einige Exemplare sind mehr als 100 Jahre alt. Sie spazieren durch den Rosengarten Princesse Grace, der 1984 zur Erinnerung an die Fürstin Gracia Patrizia eingeweiht wurde. Der nach der japanischen Zen Tradition angelegte Jardin Japonais wird geprägt durch die harmonische Verbindung von Steinen und Wasser mit der Vegetation.

02.05.12 Villa Ephrussi de Rothschild & die Villa des Cèdres

Neun Themengärten umgeben die Villa Ephrussi de Rothschild. Palmen, Statuen, Wasserbecken und Fontänen sind Merkmale des französischen Gartens, üppig ist der Pflanzenwuchs im florentinischen und im spanischen Garten. Zahlreiche Rosensorten bezaubern im Rosengarten und edle Gehölze gedeihen im Exotischen Garten. Der Provenzalische Garten widmet sich endemischen Gewächsen und den Sèvres Garten schmücken ausgewählte Stücke des berühmten blauen Porzellans. Besonders schön sind die Privatgärten der Villa des Cèdres. Die Familie Marnier Lapostolle ließ einen Garten mit tropischen, subtropischen und Mittelmeer-Pflanzen entstehen. Das Arboretum, das Bambushaus, die Orangerie und die Gewächshäuser zeigen mehr als 10 000 verschiedene Pflanzenarten. - Am Nachmittag erreichen Sie das malerische Städtchen Vence. Wahrzeichen ist die Kathedrale mit dem markanten Turm und berühmt ist die von Matisse ausgemalte ‚Chapelle du Rosaire’, die Rosenkranzkapelle. - 3 Übernachtungen in Vence

03.05.12 Landschaftsimpressionen & süße Köstlichkeiten

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag entdecken Sie St-Paul-de-Vence, ein wahres Bilderbuchdorf. In Pont du Loup besuchen Sie die Confiserie Florian und den kleinen aber interessanten Agrumen Garten. Die Spezialität der Confiserie ist die Herstellung konfierter Früchte aus den typischen Produkten der Region. Zum Angebot gehören auch Pâtes de Fruits, Bonbons und Konfitüren, oft kunstvoll verfeinert mit den Aromen von Grasse. Im Salon de Thé wird Ihnen ein Eis mit Rosen oder Lavendel Parfüm serviert. - Herrliche Aussichten begleiten Sie auf der Fahrt durch das ‘Tal des Wolfes’. Auf den Feldern gedeihen Thymian, Rosmarin sowie Salbei und in der Luft liegt der würzige Duft der Macchia. Die Häuser von Tourrettes-sur- Loup bilden eine Art Stadtmauer und so wirkt das ganze Dorf wie eine uneinnehmbare Festung.

04.05.12 Grasse - das ‘Rom der Düfte’

Der Ruhm von Grasse als Hauptstadt des Parfüms begann in der Zeit der italienischen Renaissance, als parfümierte Handschuhe in Mode kamen. Auf den Feldern der Domaine de Manon gedeihen die Rosen für die Parfümherstellung. Wenn im Mai die Ernte der Rosa Centifolia mit ihren rosafarbenen gefüllten Blüten beginnt, liegt ein intensiver Duft in der Luft. Im Mai und Juni werden bis zu 100 kg Rosenblüten pro Tag gepflückt. Frisch vom Feld werden sie in die Parfümerien in Grasse geliefert und finden sich wieder in den berühmten Düften von Chanel und Guerlain. Die Privatvilla Fort France wurde 1935 für die englische Schriftstellerin Lady Fortescue erbaut. Der schöne Garten zeigt mehr als 500 Arten an Pflanzen und Bäumen mit je nach Jahreszeit wechselndem Anblick.

05.05.12 Renoir in Cagnes sur Mer & Rückflug

Heute heißt es Abschied nehmen von der Cote d’Azur. In Cagnes-sur-Mer verbrachte der Maler Auguste Renoir die letzen zwölf Jahre seines Lebens. Sein ehemaliges Wohnhaus ‚Domaine des Collettes’ beherbergt heute ein Museum, in dem noch 11 Original Gemälde von Renoir zu bewundern sind. Umgeben wird es von einem hundertjährigen Olivenhain und Orangenbäumen. In dem von seiner Ehefrau liebevoll angelegen kleinen Garten steht eine von Renoir entworfene und gestaltete Venus Figur, umgeben von duftenden Rosen und Agapanthus.

Ausführlicher Reiseverlauf (50,60 KB)

Bemerkungen / Wichtiges:

Hotels (vorbehaltlich Änderungen):

Impressionen

Jardin de la Villa Maria Serena
Jardin de la Villa Maria Serena
Jardin Hanbury
Jardin Hanbury
Spanischer Garten Villa Rothschild
Spanischer Garten Villa Rothschild C. Recoura
Villa Rothschild
Villa Rothschild