Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt Laotse

Frankreich   2017
Die Cote d'Azur - Gärten & Kunst    02.05. - 09.05.2017


Als ich verstanden hatte, dass ich dieses Licht jeden Morgen wieder sehen würde, konnte ich mein Glück nicht fassen
Henri Matisse 1917 (als er beschloss an der Côte d’Azur zu leben)

Die Côte d’Azur lädt ein zur Entdeckungsreise in zauberhafte Gärten und Parkanlagen. Sie locken mit mediterraner Flora und den Einflüssen berühmter englischer Gartengestalter, die hier wahre Paradiese schufen. Viele dieser Gärten sind noch immer im Privatbesitz und nur schwierig zu besuchen. Abwechslungsreich sind die Landschaftsbilder entlang der ‚azurblauen’ Küste und im grünen, bergigen Hinterland. Das intensive Licht des Südens mit seinem Farbenspiel hat schon seit jeher viele Künstler angezogen, die hier ihre beeindruckenden Spuren hinterlassen haben.

Botanische Begleitung: Matina Buttjes

Reisepreis:
€ 2.190
Einzelzimmerzuschlag:
€ 360

Eingeschlossene Leistungen:

Innerdeutsche Anschlussflüge € 60
(zzgl. Gebühren & Steuern in Höhe von ca. € 60)
Flüge von Österreich und der Schweiz auf Anfrage

Rail & Fly Fahrkarte (2.Kl.) p.P. € 64

Der Reiseverlauf im Überblick

02.05.17Flug nach Nizza & Fahrt nach Menton

Sie besuchen die Altstadt von Nizza mit ihren engen Gassen, farbigen Häusern, barocken Kirchen und Gebäuden und spazieren über den Blumenmarkt auf dem Cours Saleya. Menton, kurz vor der italienischen Grenze gelegen, empfängt Sie mit außergewöhnlich mildem Klima und einer charmanten Altstadt. - 4 Übernachtungen in Menton

03.05.17Die Gärten von Hanbury & Serre de la Madonne

In den nur wenige Kilometer hinter der italienischen Grenze gelegenen Giardini Botanici Hanbury verwirklichten der Engländer Sir Thomas Hanbury und sein Bruder Daniel ihren Traum von einem Garten der 5 Kontinente. Herrlich ist die Lage auf einer zum Meer abfallenden Anhöhe und außergewöhnlich die Bepflanzung mit ihrem botanischen Reichtum. Bedeutend sind die Sammlungen von Kreuzreben, Engelstrompeten, Zistrosen, Päonien und Rosen. Exotische Bäume wie Eukalyptus, Eisenholzbäume, Akazien und Myrtenheide sind über das gesamte Areal verteilt.-Der Park Serre de la Madonne ist der restaurierte Garten des berühmten englischen Gartenplaners Sir Lawrence Johnston, der auch den englischen Garten Hidcote Manor schuf. Der Park umfasst eine reichhaltige Sammlung seltener Pflanzen und alter Baumriesen, die Johnston von seinen Reisen durch Asien mitbrachte. Besonders schön zeigt sich der Podocarpus henkeliiaus Südafrika mit seinen filigranen, spiralförmig angeordneten Blättern. Daneben wächst eine immergrüne Magnolie aus China. An ihrem Fuß pflanzte Johnston eine rosafarbene Rose (Rosa‚Sénateur Lafolette’), die inzwischen armdicke Triebe gebildet hat und mit ihren Blüten bis in die oberen Wipfel der riesigen Magnolie reicht.

04.05.17Villa Les Cèdres, Villa Rothschild & die Villa Santo Sosphir

Besonders schön sind die Privatgärten der Villa des Cèdres. Die Familie Marnier Lapostolle ließ einen Garten mit tropischen, subtropischen und Mittelmeer-Pflanzen entstehen. Das Arboretum, das Bambushaus, die Orangerie und die Gewächshäuser zeigen mehr als 10 000 verschiedene Pflanzenarten. - Weiter entlang der Küste erreicht man das Cap Ferrat. Neun Themengärten umgeben die Villa Ephrussi de Rothschild. Palmen, Statuen, Wasserbecken und Fontänen sind Merkmale des französischen Gartens,üppig ist der Pflanzenwuchs im florentinischen und im spanischen Garten. Zahlreiche Rosensorten bezaubern im Rosengarten und edle Gehölze gedeihen im Exotischen Garten. Der Provenzalische Garten widmet sich endemischen Gewächsen und den Sèvres Garten schmücken ausgewählte Stücke des berühmten blauen Porzellans. Das Mittagessen nehmen Sie heute im eleganten Rahmen des ehemaligen Speisesaals der Baronin ein. In derebenfalls am Cap Ferrat gelegenen Villa Santo Sosphir verbrachte Jean Cocteau mehr als 13 Jahre lang einige Monate im Jahr. In dieser Zeit verschönte er die Wände und Decken der Villa mit seinen eindrucksvollen Fresken.

05.05.17Menton & Englische Gartenparadiese (Clos du Peyronnet & Val Rahmeh)

Seit 1915 ist der Privatgarten Clos du Peyronnet im Besitz der Familie Waterfield. Der jetzige Hausherr Sir William Waterfield gilt als letzter englischer Gärtner alter Tradition. Die sandfarbene Villa im italienischen Stil wird umrahmt von einem prächtigen, über 100 Jahre alten Blauregen. Fast dschungelartig wirkt der Garten, in dem man überall auf üppig dichtes Grün trifft, auf hoch gewachsene Bäume und eine wahre Blütenfülle. Fünf treppenartig angelegte Wasserbecken führen durch den Garten. Sie ergießen sich in immer tiefer gelegene Becken, bis sie das letzte große erreichen - das Mittelmeer. - Riesige Agaven begrüßen den Besucher am Eingang des botanischen Gartens Val Rahmeh. Lord Radcliff, einst Gouverneur der Insel Malta, ließ die Villa im spanisch-maurischen Stil errichten und benannte sie nach seiner aus Indien stammenden Frau Rahmeh. Palmen, Feigen und tropische Gewächse schmücken die Villa. Der Garten zeigt das gesamte Spektrum der Mittelmeerflora aber auch Pflanzenraritäten aus der ganzen Welt, darunter das seltene Exemplar des ‚Sophora Toromiro’, dem mystischen Baum der Osterinseln.

06.05.17Eze, das Matisse Museum in Nizza & Cagnes-sur-Mer

Das mittelalterliche Dörfchen Eze schmiegt sich an die rund 427 m hohen steilen Felsen. Hier verbrachte bereits Nietzsche seine Ferien. Ein außergewöhnlicher Garten mit seltenen Agaven, Kakteen und exotischen Gewächsen ist der Jardin Exotique. 15 steinerne Göttinnen, geschaffen von Jean Philippe Richard und ein herrlicher Panoramablick über die Küste begleiten Sie auf dem Rundgang. - Das Matisse-Museum in Nizza beherbergt die größte Sammlung von Bildern und Skulpturen des Künstlers und vermittelt einen detaillierten Einblick in seine Schaffensperioden. Der Klostergarten des nahe gelegenen Franziskanerklosters erwartet Sie mit Rosen, Kräutern und Olivenbäumen sowie einem traumhaften Blick auf Nizza. Auf dem Klosterfriedhof ruhen Henri Matisse und Roger Martin du Gard. - In Cagnes-sur-Mer verbrachte Auguste Renoir die letzten zwölf Jahre seines Lebens. Sein Wohnhaus ‚Domaine des Collettes’ beherbergt heute ein Museum, in dem noch 11 Original Gemälde von Renoir zu bewundern sind. Umgeben wird es von einem hundertjährigen Olivenhain und Orangenbäumen. In dem von seiner Ehefrau angelegen kleinen Garten steht eine von Renoir entworfene und gestaltete Venus Figur, umgeben von duftenden Rosen und Agapanthus. - 3 Übernachtungen in Vence

07.05.17Landschaftsimpressionen & eine großartige Kunstsammlung

Am Vormittag spazieren Sie durch Vence. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale mit dem Taufbecken und dem von Marc Chagall gestalteten Mosaik. Sehenswert ist die berühmte von Matisse ausgemalte ‚Chapelle du Rosaire’, die Rosenkranzkapelle. - Weiterfahrt in das Bilderbuchdorf St-Paul-de-Vence. - Die Fondation Maeght zeigt eine beeindruckende Sammlung von Meisterwerken. Dazu zählen Werke von Alberto Giacometti, Joan Miró, Marc Chagall, Wassily Kandinskyund Henri Matisse. Verschiedene Skulpturen, Installationen und Plastiken schmücken die Gärten der Fondation. - In Pont du Loup besuchen Sie die Confiserie Florian. Ihre Spezialität ist die Herstellung konfierter Früchte aus den typischen Produkten der Region. Im Salon de Thé wird Ihnen ein Eis serviert, verfeinert mit dem Aroma von Rosen oder Lavendel. - Herrliche Aussichten begleiten Sie auf der Fahrt durch das ‘Tal des Wolfes’. Hier gedeihen Thymian, Rosmarin sowie Salbei und in der Luft liegt der würzige Duft der Macchia. Die Häuser von Tourrettes-sur-Loup bilden eine Art Stadtmauer und so wirkt das Dorf wie eine uneinnehmbare Festung.

08.05.17Grasse - das ‚Rom der Düfte’ & ein Privatgarten

Der Ruhm von Grasse als Hauptstadt des Parfüms begann in der Zeit der italienischen Renaissance, als parfümierte Handschuhe in Mode kamen. Auf den Feldern der Domaine de Manon gedeihen die Rosen für die Parfümherstellung. Wenn im Mai die Ernte der Rosa Centifoliamit ihren rosafarbenen gefüllten Blüten beginnt, liegt ein intensiver Duft in der Luft. Dann werden bis zu 100 kg Rosenblüten pro Tag gepflückt. Frisch vom Feld werden sie in die Parfümerien in Grasse geliefert und finden sich wieder in den Düften von Chanel und Guerlain. Mitten in der Altstadt von Grasse befindet sich seit 1782 eine Parfümfabrik. Zu Ehren des Malers Jean-Honoré Fragonard erhielt sie 1926 den Namen Parfümerie Fragonard und stellt seitdem auf traditionelle Art Parfüms, Kosmetika und Seifen her. Die Privatvilla Fort France wurde 1935 für die englische Schriftstellerin Lady Fortescue erbaut. Der schöne Garten zeigt mehr als 500 Arten an Pflanzen und Bäumen.

09.05.17Rückflug

Auf der Fahrt zum Flughafen in Nizza führt Sie ein Abstecher nach Gattières zum Besuch des Gartens 'Jardin de Poterie'. Die Besitzerin hat zwei Leidenschaften - Gärten & Keramik - beides bringt sie in ihrem eigenen Garten zum Ausdruck.

Ausführlicher Reiseverlauf (66,04 KB)

Bemerkungen / Wichtiges:

Ihre Hotels (vorbeh. Änderungen)

Impressionen

Villa Rothschild
Villa Rothschild
Val Rahmeh
Val Rahmeh
Päonienblüte
Päonienblüte
Villa Sosphir
Villa Sosphir