Eine Reise von Tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt Laotse

Gartenreise und Naturreise nach Myanmar - Natur und Kultur im goldenen Land

„Und dann erhob sich ein goldenes Wunder am Horizont – ein leuchtendes, glänzendes Wunder, das in der Sonne erstrahlte …” Rudyard Kipling über die Shwedagon-Pagode in Yangon

Myanmar, das ehemalige Burma, ist von atemberaubender Schönheit und noch eines der ursprünglichsten Länder in Südost-Asien. Gartenreisen und Naturreisen nach Myanmar sind noch ein besonderes Erlebnis. Entdecken Sie faszinierende Landschaften, unberührte Natur und die Kultur liebenswerter Menschen. Erleben Sie die Hauptstadt Yangon, die alte Königsstadt Mandalay, schwimmende Gärten, die berühmten Ein-Bein-Ruderer vom Inle See sowie Bagan und sein Meer aus tausenden Tempeln und Pagoden.

Der Buddhismus prägt das Leben dieses Landes, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Dank der unterschiedlichen Klimazonen ist Myanmar gesegnet mit einem enormen Artenreichtum und die blühenden Sträucher, Bäume und Blumen setzen in der Landschaft ihre Farbakzente. Diese faszinierende Umgebung schafft eine besondere Atmosphäre für Gartenreisen und Naturreisen in dieses Land. Tauchen Sie ein in das Leben der Bauern und Kunsthandwerker und bummeln Sie über exotische Märkte.

Botanische Begleitung: Prof. Dr. Klaus Klopfer

Reisepreis:
€ 3.190,00
Einzelzimmerzuschlag:
€ 450,00

Eingeschlossene Leistungen:

Der Reiseverlauf im Überblick

09.02.12 Abflug

Linienflug mit Thai Airways von Frankfurt über Bangkok nach Yangon.

10.02.12 Ankunft in Yangon

Am frühen Morgen Ankunft in Yangon, der Gartenstadt Asiens. Transfer in Ihr Hotel, das direkt am königlichen See liegt. Spazieren Sie nach einem leichten Mittagessen durch den weitläufigen Kandawgyi Garden, vorbei an alten, Schatten spendenden Bäumen, blühenden Gewächsen und interessanten Medizinpflanzen. 2 Übernachtungen in Yangon

11.02.12 Yangon

Entdecken Sie den Charme dieser exotischen Metropole mit ihren breiten Alleen, Parkanlagen, historischen Kolonialgebäuden und buddhistischen Stätten. Im ältesten Markt, dem Bogyoke Markt, bieten zahlreiche Läden die unterschiedlichsten Waren feil. Beim Besuch einer heimischen Apotheke erleben Sie Schritt für Schritt die traditionelle Verarbeitung der medizinischen Pflanzen. Unvergesslich ist der Anblick der Shwedagon Pagode beim abendlichen Besuch. Vor 2500 Jahren wurde sie errichtet, um acht heilige Haare Buddhas aufzunehmen. 109 m ragt die prächtige Stupa in den Abendhimmel, 11 Tonnen pures Gold und über 7000 Edelsteine erstrahlen im Licht des Sonnenuntergangs.

12.02.12 Flug nach Mandalay & Fahrt nach Pyin Oo Lwin

65 km östlich von Mandalay, am Rand des Shan-Gebirges, liegt Pyin Oo Lwin (Maymyo). Der Ort mit seinem milden Klima liegt in 1100 m Höhe und wurde 1886 von den Briten als Erholungsort gegründet. Die Häuser im englischen Fachwerk- und Backsteinstil verleihen der Stadt ein nostalgisches Flair. Berühmt sind die bunt bemalten Pferdekutschen, die Sie für eine Fahrt mieten und so dem Reisekomfort vergangener Zeiten nachspüren können. Das Herzstück von Pyin Oo Lwin ist der weitläufige Botanische Garten in dem mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten gedeihen. Man legte ihn unter verschiedenen Aspekten an, schuf den Orchideen- Park, einen Steingarten, ein Sumpfgebiet und einen Bambuswald mit mehr als 70 Bambussorten. 1 Übernachtung in Pyin Oo Lwin

13.02.12 Pyin Oo Lwin - Mandalay

Außerhalb der Stadt erhebt sich auf einem Hügel die goldene Mahanthtoo Kanthar Pagode. Reizvoll sind der Pwe Kauk Wasserfall und die Peik-Chin-Myaing-Höhle mit dem großen hindu-buddhistischen Schrein. Der Weg nach Mandalay führt über Anisakan. Bei einem Spaziergang entdecken Sie kleine Gärten und die Schönheit der Natur. Mandalay, am Ufer des Ayeyarwaddy-Flusses gelegen, ist die zweitgrößte Stadt Myanmars und Hauptstadt des letzten unabhängigen burmesischen Königreichs. Mit den zahlreichen Klöstern und mehr als 70000 Mönchen gilt Mandalay als das kulturelle Zentrum des Landes. Tradition hat auch das Kunsthandwerk. Silberschmieden, Holzschnitzern, Webern und Blattgoldschlägern kann man bei ihrer Arbeit zuschauen. 3 Übernachtungen in Mandalay

14.02.12 Mandalay - Mingun - Mandalay

Stimmungsvolle Bilder erwarten Sie bei der etwa einstündigen Bootsfahrt auf dem Ayeyarwaddy, der Lebensader des Landes, nach Mingun. Die imposante Bronzeglocke von Mingun ist mit einem Gewicht von 90 t und einem Durchmesser von 5 m die größte intakte hängende Glocke der Welt. - Eines der wichtigsten Heiligtümer in Mandalay ist die Mahamui Pagode mit der fast 4 m hohen vergoldeten und meist verehrtesten Buddhastatue. Sie sehen den ehemaligen Königspalast und das Shwenandaw-Kloster. Der Holzbau ist das einzige original erhaltene Gebäude des Königlichen Palastes und lässt die einstige Pracht erahnen. Ein weiteres kulturhistorisches Prunkstück ist die Kuthodaw Pagode, das größte Buch der Erde. In 729 Marmortafeln wurden heilige Schriften aus dem Buddhismus gemeißelt. Den stimmungsvollen Abschluss dieses Tages bildet die Fahrt auf den 236 m hohen Mandalay Hill, wo Sie im Licht der untergehenden Sonne den Ausblick über die Stadt und den Ayeyarwaddy genießen.

15.02.12 Mandalay - Amarapura - Ava - Sagaing - Mandalay

Vorbei an kleinen Dörfern geht die Fahrt in die einstige Königsstadt Amarapura. Die ‚Stadt der Unsterblichen’ liegt idyllisch am Thaungthaman See über den die U Bein Brücke führt, mit 1,2 km Länge die längste Teakholzbrücke der Welt. Im Mahagandayon Kloster werden junge Mönche ausgebildet. Zeitweise wohnen und studieren hier mehr als 1000 Mönche. In Inwa (Ava) beeindrucken das herrliche Bagaya Kloster und der 27 m hohe Nanmyin Wachturm, der mit seiner schiefen Lage an den Turm von Pisa erinnert. Am Westufer des Ayeyarwaddy liegt Sagaing, eine weitere der versunkenen Königsstädte und bekannt für die Kunst der Silberschmiede.

16.02.12 Mandalay - Bagan

Eine ganztägige Bootsfahrt auf dem Ayeyarwaddy bringt Sie flussabwärts nach Bagan. Genießen Sie ein paar geruhsame Stunden und beobachten Sie das Leben am Fluss. Gemächlich gleitet das Schiff vorbei an kleinen Pagoden, Klöstern, alten Frachtkähnen und ursprünglichen Dörfern. Am späten Nachmittag erreichen Sie Bagan. - 3 Übernachtungen in Bagan

17.02. + 18.02.12 Bagan

Überwältigend ist der Anblick von Bagan - ein wahres Meer aus mehr als 2000 Tempeln und Pagoden. In sanften Rottönen und strahlendem Weiß verteilen sie sich in der weiten, trockenen Ebene neben Akazien, Tamarinden, mächtigen Niembäumen und Euphorbien. Zwei volle Tage erkunden Sie einige der wichtigsten und beeindruckendsten Tempel. Auch für eigene Unternehmungen bleibt Zeit. - Die goldene Shwezigon Pagode mit ihrem glockenförmigen Stupa, ein Vorbild für spätere Sakralbauten im Land, der ungewöhnliche Manuha Tempel, geschmückt mit gigantischen Buddha-Figuren, der Dhammayangyi Tempel, der an eine massive Pyramide erinnert, und Thatbyinnyu, mit 61 m der höchste Tempel von Bagan, hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Der Ananda Tempel mit seiner weißen Fassade wurde errichtet auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes und auf seinen Terrassen sind Stationen aus Buddhas Leben dargestellt. An einem Abend verzaubert Sie die Aufführung eines Marionettentheaters, und der Besuch einer Lackmalerei vermittelt Ihnen Einblicke in das kunstvolle, traditionelle Handwerk.

19.02.12 Bagan - Mt. Popa - Bagan

Durch die von Palmyra Palmen geprägte Landschaft führt der Weg in die grüne Bergwelt des erloschenen Vulkans Mount Popa. Wie eine sich öffnende Blüte ragt der Vulkankegel aus der Ebene, daher verdankt der Berg seinen Namen ‚Blüte’. Dem Mythos nach ist er der Olymp der Geister, die Heimat der Nat, die über das Wohlergehen von Natur und Menschen wachen. Vielfältig ist die Flora in den dichten Bergwäldern mit zahllosen Pflanzenarten, darunter verschiedene Orchideen. Sie besuchen u. a. den Sandelholzwald und eine Plantage für medizinische Pflanzen.

20.02.12 Flug Bagan - Heho/ Weiterfahrt Kalaw - Pindaya

Von Heho geht es nach Kalaw, dem ehemaligen englischen Luftkurort mit kolonialem Charme. Auf der Weiterfahrt nach Pindaya bezaubert der Anblick der verstreut liegenden Dörfer, der bunten Felder und der grünen Hügel und Berge, auf denen immer wieder die typischen weißen und goldenen Pagoden zu entdecken sind. Angebaut werden in dieser Region, die auch die Schweiz Birmas genannt wird, überwiegend Ingwer, Kohl, Sesam sowie Sonnenblumen. 1 Übernachtung in Pindaya

21.02.12 Pindaya - Taunggyi - Nyaung Shwe (Inle See)

Pindaya, das einstige Fürstentum des Shan-Staates, liegt an einem fast rechteckigen, künstlich angelegten See. Eine wunderschöne, von alten Banyan-Bäumen gesäumte Allee führt zum Eingang der weltberühmten Tropfsteinhöhle, ein Wallfahrtsort der Einheimischen. Die Höhlen bergen rund 8000 Buddhafiguren unterschiedlichster Größe und verschiedenster Materialien. In 1430 m Höhe liegt Taunggyi, die geschäftige Hauptstadt des Shan-Staates. Sie ist bekannt für landschaftliche Schönheit und in dem kühlen Klima gedeihen farbenprächtige Blumen, Orchideen, Pinien, Eukalyptusbäume sowie Kirschen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Nyaung Shwe am Inle-See. Sie wohnen in geräumigen Bungalows, die direkt am See auf Stelzen erbaut wurden. 2 Übernachtungen in Nyaung Shwe

22.02.12 Inle See - Ausflug Indein

Bewaldete Berge und sanfte Hügel umrahmen den malerischen Inle See. Seine Ufer sind gesäumt von Wasserhyazinthen und mit 22 km Länge und 11 km Breite ist er der zweitgrößte See in Myanmar. Mit dem Boot erkunden Sie das Leben auf und am See, vorbei geht es an Pfahldörfern und den berühmten schwimmenden Gärten. Wasserhyazinthen und Seetang bilden eine tragfähige Humusschicht, die mit Bambuspfosten im flachen See verankert wird und auf der Tomaten, Blumenkohl, Bohnen Gurken, Auberginen und Blumen vorzüglich gedeihen. Die Menschen, die hier leben nennen sich Intha, Menschen am See, und haben sich hervorragend an ihre Umgebung angepasst. Ungewöhnlich ist der Anblick der legendären Ein-Bein-Ruderer: Auf einem Bein stehend balancieren sie am Heck, das zweite Bein umschlingt das Paddel und treibt das Boot vorwärts. So bleiben die Hände frei zum Fischen.

23.02.12 Inle - Heho - Flug nach Yangon

In Yangon beziehen Sie erneut das Ihnen bekannte Hotel Kandawgyi Palace. Ganz in der Nähe befindet sich der Zoologische Garten, der für seinen Bestand an alten und seltenen Bäumen bekannt ist. Das Edelstein-Museum verschafft Ihnen einen Überblick über alle Edelsteine Birmas. Ausgestellt wird einer der größten, jemals gefundenen Saphire mit einem Gewicht von 12 kg und 60000 Karat. Das schönste und informativste Museum der Stadt ist das National Museum. Ein Prunkstück der Sammlung ist der 8 m hohe Löwenthron des letzen Königs von Myanmar. Daneben sind archäologische Kulturgegenstände, traditionelle Musikinstrumente und Gemälde ausgestellt. Am Abend erwartet Sie ein landestypisches Essen begleitet von traditionellen, folkloristischen Darbietungen. 1 Übernachtung in Yangon

24.02.12 Yangon - Rückflug bzw. individuelle Verlängerung

Vielleicht nutzen Sie die Zeit für einen letzten Einkaufsbummel.
Gegen Abend Transfer zum Flughafen bzw. Beginn Ihres individuellen Anschlussaufenthalts.

25.02.12 Ankunft in Frankfurt

Ausführlicher Reiseverlauf (68,08 KB)

Bemerkungen / Wichtiges:

Visum: Sie benötigen einen über den Aufenthalt hinaus noch 6 Monate gültigen Reisepass sowie ein Visum, bei der Beschaffung sind wir Ihnen behilflich - Kosten z. Zt. ca. € 35,00

Ausreisesteuer: Bei Abflug muss eine Ausreisesteuer in Höhe von $ 10,00 gezahlt werden

Hotels (vorbehaltlich Änderungen):

Impressionen

Bagan
Bagan
Mt. Popa
Mt. Popa
Schwimmende Gärten
Schwimmende Gärten
Yangon
Yangon